Homepage der Musikvereinigung der Handschuhmacher Burgau e.V.
Alles wie gewohnt – nur ein bisschen anders
© Peter Wieser - Günzburger Zeitung vom 05.11.2018

Bei den Burgauer Handschuhmachern hat sich einiges geändert. Applaus für die Musikerinnen und Musiker gab es aber wie immer reichlich.

Das Konzert fand im Albertus-Magnus-Haus statt, Andreas „Andi“ Ulsperger, bis zum Samstag sogar noch amtierender Markgraf, führte wieder durch das Programm. Wer aber beim Herbstkonzert der Musikvereinigung der Handschuhmacher Burgau am Samstag dachte, dass alles wieder so wie in den letzten Jahren ablaufen würde, der hatte sich getäuscht. Schade, dass sich erstmals unter den knapp 50 Musikerinnen und Musikern keines der Gründungs- und Ehrenmitglieder auf der fast schon zu engen Bühne mehr befand. Im letzten Jahr hatte sich Roland Fischer aus der aktiven Musikerkarriere verabschiedet, in diesem war Jozé Fabiancic ihm gefolgt. Dafür zeigten sich die Handschuhmacher mit einer ganzen Reihe an neuen Mitgliedern. Zudem führten dieses Mal nicht nur Rainer Hofmann und Jürgen Schmidt das Regiment. Man habe nicht irgendeinen, sondern mit Tizian Foag aus Hafenhofen einen jungen und talentierten Gastdirigenten engagiert, wie Vorstand Michael Fritz das Publikum schon einmal neugierig machte.

Highlights aus der Filmwelt

Ruhig und erhaben breitete sich zunächst das von Frank Ticheli geschriebene Konzertstück „Shenandoah“ aus, dirigiert von Jürgen Schmidt . „Ein bisschen zur Ruhe kommen, mit Instrumenten, die ihre Stimmen singen“, wie Andreas Ulsperger erklärte. Wie eine würdevolle Ouvertüre dagegen folgte die Einleitung zu Jacob de Haan’s „Concerto d’Amore“ – Barock, Pop und swingender Jazz in einem Stück vereint, und bei dem nun Dirigent Tizian Foag die Musiker mühelos zusammenführte. Ganz schön gewaltig präsentierten sich die Handschuhmacher anschließend bei den „Highlights from Exodus“ von Ernest Gold, der den Soundtrack zu dem dreieinhalbstündigen Monumentalfilm „Exodus“ aus dem Jahr 1960 komponiert hatte – jetzt mit Rainer Hofmann vorne am Dirigentenpult.

So schnell wollten sich die Musikerinnen und Musiker nicht von der Filmwelt verabschieden: Mit Michael Story’s „The Magic of Harry Potter“ ließen sie das Publikum in sämtliche acht Harry Potter Filme eintauchen, luden dieses bei Jay Bocook’s „Dances with Wolves“ unter peitschenden Revolverschüssen zum Tanz mit dem Wolf ein, und bei Stefan Schwalgin’s „Always look on the bright Side of Live“ sangen und pfiffen sie munter mit. Schließlich solle man ja auch immer ein bisschen auf die helle Seite des Lebens schauen, wie Moderator Andreas Ulsperger bemerkte. Ein bisschen rock’ n ‘rollig zeigten sich die Handschuhmacher übrigens auch: Mit dem Medley „Rock it“ von Kurt Gäble und einer Mischung aus „Rock around the Clock“, „Let’s twist again“ und „See you later Alligator“. Bei „The Circle of Life“ und einem fröhlichen „Hakuna Matata“ aus John Higgins’ „The Lion King“ durfte sich das Publikum noch einmal etwas zurücklehnen und einfach nur träumen und genießen.

Bis zu 40 Jahre spielen sie schon mit

Ehrungen gab es am Samstag ebenfalls. „Musik ist eine unverwechselbare Sprache, die überall verstanden wird“, betonte Dieter Blösch vom Allgäu-Schwäbischen-Musikbund (ASM), als er langjährige und verdiente Musikerinnen und Musiker ehrte. Diese waren Katherina Eska (Klarinette, zehn Jahre), Clemens Rottenecker (Saxophon, zehn Jahre), Konstantin Auinger (Horn, zehn Jahre), Andreas Ulsperger (Tuba, 15 Jahre) Luzia Fischer (Klarinette, 40 Jahre) und Stefan Eska (Tuba, 40 Jahre).

Mitklatschen durfte das Publikum natürlich auch: Nämlich zu der Polka „Im Wäldchen“ von Antonín Borovicka und Karel Sejk als Zugabe, bevor mit Peter Maffay’s „Nessaja“ ein glänzendes Herbstkonzert einen krönenden Abschluss fand.

Weihnachtliche Stimmung in Burgau
Adventskonzert Handschuhmacherkapelle und Kirchenchor Burgau lockten am vergangenen Sonntag ein zahlreiches Publikum in die Stadtpfarrkirche

Der Dekan Herr Stadtpfarrer Finkel eröffnete das Konzert und lud die Kirchengäste dazu ein, den Moment der Stille und Besinnlichkeit zu genießen und die weihnachtlichen Klänge im Raum wirken zu lassen.

Musikalisch starteten die Musikerinnen und Musiker der Handschuhmacherkapelle Burgau mit „A day of hope“: ein tänzerisch flottes Orchesterstück, das die Hoffnung auf Weihnachten und sämtliche Vorfreuden anklingen ließ –rundherum positiv und optimistisch. Hoffnungsvoll ging es weiter mit „The sun will rise again“. Der Komponist Philip Sparke schrieb das Konzertstück für die Opfer des Tsunamis 2011 in Japan. Der Erlös der verkauften Exemplare geht an das Rote Kreuz Japan und so hieß es für die Handschuhmacher „an Weihnachten Gutes tun“.

Der Kirchenchor Burgau hatte mit seiner Chorleiterin Claudia Smalko in diesem Jahr zwei a-capella Stücke vorbereitet. Mit „Fürchte dich nicht“ aus der deutschen Advent-Messe und „Ich steh an deiner Krippe hier“ überzeugten die Sängerinnen und Sänger mit Gespür für Intonation und Klanggefühl. Das gospelartige „I´m his child“ bildete einen modernen Kontrast zu den beiden klassischeren Kirchenliedern und war geprägt von einem dialogartigen Wechsel von männlichen und weiblichen Singpassagen.

Eine Gruppe aus Klarinettistinnen und Klarinettisten der Handschuhmacherkapelle tat sich in diesem Jahr zusammen und präsentierte Klassiker der Weihnachtsmusik, wie „Es wird scho glei dumpa“ oder „Tochter Zion“.

Eine weitere Besonderheit war an diesem Abend ein Stück aus dem Oboenkonzert in F-Dur von Albinoni, dargeboten von Greta Ehlers aus der Handschuhmacherkapelle an der Oboe begleitet Chorleiterin Claudia Smalko an der Orgel.
Besinnliche Momente zum Schluss konnten die Zuhörer mit „Stille Nacht“ genießen - dem Weihnachtslied schlechthin. Bei anschließendem Glockengeläut bildete dieses traditionelle Lied den Abschluss des Konzerts und die Musiker einließen ihr sehr zahlreich erschienenes Publikum in die Vorweihnachtszeit.
Kino-Hits und Blasmusik auf der Bühne vereint
Jahreskonzert 2012 Die Handschuhmacherkapelle Burgau schöpft aus den Vollen der Blasmusik und begeistert mit anspruchsvollem Programm


Die "Handschuhmacher" mit Dirigent Oliver Doneck beim Herbstkonzert 2012 im Albertus-Magnus-Haus in Burgau
Burgau Die Handschuhmacher haben sich für ihr diesjähriges Herbstkonzert einiges vorgenommen und zeigten am vergangenen Samstag im Albertus-Magnus-Haus, was mit Fleiß, Zusammenspiel und einem engagierten Dirigenten möglich ist: traditionelle und moderne Blasmusik auf hohem Niveau. Martin Kramer führte mit Witz und Charme durch das Abendprogramm.

Zunächst wird´s britisch.
Die erste Passage von „Pump and Circumstance“ von Edward Elgar lässt noch keine Rückschlüsse auf die royale Königsfamilie Englands zu. Schnelle und holprige Läufe bilden einen starken Kontrast zum gemächlicheren und allseits bekannten Mittelteil, der in England fast so beliebt ist wie die offizielle Nationalhymne „God save the Queen“.
Nach einem kleinen „Intermezzo Sinfonico“ aus der Cavalleria Rusticana folgte der musikalische Höhepunkt des ersten Konzertteils mit der Darbietung der „First Suite in Es“ von Gustav Holst.

Ein Vierteljahrhundert Blasmusik
Der Vertreter des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes Dieter Blösch durfte an diesem Abend gleich fünf Musiker für ihr 25jähriges Engagement auszeichnen. Den Höhepunkt, fern ab von den ausgewählten Musikstücken, bildete die Ehrung von Simone Baumeister, Ruth Girlich, Anita Höb, Martina Ulsperger und Jürgen Schmidt für ganze 25 Jahre aktive Mitgliedschaft im Musikverein der Handschuhmacher. Blösch hob besonders die Verlässlichkeit und den Ehrgeiz der Musiker hervor, die es schafften, in so vielen Jahren stets die Leidenschaft zur Musik und zum Verein mit ihrem Alltag unter einen Hut zu bringen.

Captain Jack Sparrow und Co.
Was wäre Film ohne seine Musik? Die zweite Hälfte des Herbstkonzertes stellte Dirigent Oliver Doneck ganz unter das Motto „Filmmusik“.

Ehrung von Martina Ulsperger, Anita Höb, Jürgen Schmidt, Ruth Girlich und Simone Baumeister (v.l.n.r.) für ganze 25 Jahre aktive Mitgliedschaft bei den Handschuhmachern
Unverkennbar war sicherlich die Melodie von „Pirates of t he Caribbean“, die das Publikum auf der „Black Pearl“ in hohem Wellengang durch die Karibik segelte. Töne aus fernen Galaxien gelangten zu den Zuhörern bei dem Science-Fiction-Klassiker „Star Trek through the Generations“ arrangiert von Hans von der Heide. Das allseits bekannte Thema erklang durch alle Register und verlangte besonders genaue Intonation und Dynamik von den Handschuhmachern ab. Um die Reihe der erfolgreichsten Filme aller Zeiten zu vollenden, hatte Doneck mit seinen Handschuhmachern die Filmmusik Avatar“ und „Der mit dem Wolf tanzt“ vorbereitet.

„Mit Marsch und Polka zum Schluss gelang es den Handschuhmachern an diesem Abend sehr gut, die Brücke zwischen traditioneller und moderner Blasmusik zu schlagen“, so eine Konzertbesucherin.
Jahreskonzert der Handschuhmacher
jk - Am 20. Oktober 2012 findet das alljährliche Herbstkonzert der Musikvereinigung der Handschuhmacher Burgau statt. Die Musiker präsentieren in diesem Jahr bekannte Titel aus dem Bereich der Filmmusik. So stehen neben dem Science-Fiction- Abenteuerfilm „Avatar“ auch weiche und tiefgehende Klänge aus „der mit dem Wolf tanzt“ auf dem Programm. Auch auf karibisches Flair dürfen sich die Besucher freuen, wenn Dirigent Oliver Doneck den „Fluch der Karibik“ über das Albertus-Magnus- Haus kommen lässt. Besonders anspruchsvoll wird es unter anderem bei der „First Suite“ von Gustav Holst, das von einem für Blechbläser vergleichsweise flotten Tempo geprägt ist. Traditionelle Blasmusik darf bei den Handschuhmachern nicht fehlen und so kommen auch Freunde der Marsch- und Polkamusik an diesem Abend voll auf ihre Kosten.

Termin:
20.10.2012, Beginn ist um 20 Uhr im Albertus-Magnus-Haus Burgau.

Anspruchsvolle Weihnachtsmusik
Adventskonzert Handschuhmacherkapelle und Kirchenchor Burgau beeindrucken mit Gesang und Blasmusik auf hohem Niveau

Burgau Am vergangenen dritten Adventssonntag veranstalteten die Handschuhmacherkapelle Burgau zusammen mit dem Kirchenchor Burgau ihr alljährliches Adventskonzert.

Auch dieses Jahr war die Stadtpfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" wieder gut gefüllt, als die Handschuhmacher ihr Programm unter der Leitung von Dirigent Oliver Doneck mit dem Präludium aus der Kirchenmesse "Missa Katharina" eröffneten. Dieser inhaltlich sehr gehaltvolle Instrumentalsatz von Jacob de Haan verlangte den Musikern genaueste Einsätze und gut abgestimmte Intonationen ab. So konnten die Zuhörer auch bei den weiteren ausgewählten Teilen der Messe, dem Offertorium in der Mitte und dem Postludium gegen Ende der Darbietung, ein einzigartiges Klangerlebnis genießen.

Liebliche Blockflötenmelodien in ungewohnter Weise überraschten das Publikum bei "Kinderaugen". Die für Kinder und Erwachsene von Kurt Gäble musikalisch komponierte Weihnachtsgeschichte setzt sich zusammen aus bekannten Adventsliedern unterbrochen von Texten, die zur Besinnlichkeit aufriefen. Die größte Besonderheit an diesem Stück lag für die Kapelle jedoch am bereitwilligen Mitwirken der momentan pausierenden Musikerinnen Ruth Girlich und Simone Baumeister. Für beide war das erfolgreiche Konzert ein großer Anreiz, wieder selbst zum Instrument zu greifen.

Traditionelle und bekanntere Lieder standen mit "Tochter Zion", "Vom Himmel hoch, o Englein kommt" und "Macht hoch die Tür" ebenfalls auf dem Programm der Handschuhmacher und animierten den ein oder anderen zum mitsummen - mitsingen war sogar ausdrücklich erwünscht. Der Kirchenchor unter der Leitung von Claudia Smalko beeindruckte in diesem Jahr mit besonders anspruchsvollen, aber auch besonders wohlklingenden Tönen. Das eingängige "Kyrie" aus der Pastoralmesse von Karl Kempter komponierte der gebürtige Limbacher neben einigen Werken für Chor und Orchester. Bei "Schlaf wohl du Himmelsknabe" und dem "Abendsegen" war die Stimmung in der Stadtparrkirche seelenruhig und das Publikum konnte zu besinnlichen Reimen und Melodien der Kirchenchors ganz in sich gehen.

Das Lied aller Lieder durfte bei einem erfolgreichen Adventskonzert selbstverständlich nicht fehlen. So entließen die Akteure des Abends ihre Zuhörer mit einem herzlichen "Frohe Weihnachten" und dem unübertroffenen Weihnachtsstück "Stille Nacht", das die Stadtparrkirche noch einmal gebührend festlich erschallen ließ.

Adventskonzert in der Stadtpfarrkirche Burgau
Bereits zum siebten Mal veranstalten die Musikvereinigung der Handschuhmacher und der Kirchenchor Burgau am 11. Dezember 2011 ihr jährliches Adventskonzert. Zur Einstimmung auf die bevorstehende Weihnachtszeit können sich die Zuhörer wieder besonders auf besinnliche Melodien und freudige Takte bekannter und beliebter Adventsmusik freuen. Alle, die der oft stressigen Vorweihnachtszeit für ca. eine Stunde entfliehen und bei Gesang und Blasmusik zu Ruhe kommen möchten, sind recht herzlich eingeladen. Beginn ist um 16.00 Uhr, Eintritt frei.

Entführt von Captain Hook auf Abenteuerfahrt mit Robinson Crusoe
Handschuhmacher reisen mit den Zuschauern zu den Helden der Weltliteratur

Die Musikvereinigung der Handschuhmacherkapelle Burgau präsentierte sich am Samstag, den 22. Oktober mit ihrem traditionellen Herbstkonzert, erstmalig in der neu restaurierten Kapuziner-Halle.

Die Musiker eröffneten das anspruchsvolle Programm unter Dirigent Oliver Doneck mit "Festival Overture". Hans van der Heide komponierte diese Ouvertüre, um Spaß und Freude am Musizieren zu vermitteln, was ihm bei den Musikern der Handschuhmacherkapelle offensichtlich gelungen ist. Besonders der junge Hornist Konstantin Auinger stellte bei diesem Stück sein ganzes Können unter Beweis.

Das anschließende Stück "Robinson Crusoe" lehnt sich an den weltberühmten Roman von Daniel Defoe an und umreißt das Leben des Seefahrers in groben Zügen. Musikalisch erzählt dieses Stück, wie Robinson nach einem Schiffsunglück auf einer einsamen Insel strandet und mit dem Eingeborenen namens Freitag Freundschaft schließt. Nach 28 Jahren werden beide von der Insel gerettet und kehren glücklich in die Heimat zurück. Rhythmisch und dynamisch auf hohem Niveau zeigten sich die Musiker bei der weltberühmten Triologie von J.R.R. Tolkien "The Lord of the Rings". Die Zuhörer konnten bei einer Reise durch die düstere Finsternis hinein ins heitere Auenland unter anderem Bekanntschaft machen mit dem großen Zauberer Gandalf und den fröhlichen, geselligen Hobbits.

Das auf dem Kinofilm "Hook" basierende Stück von John Williams ist arrangiert von Hans van der Heide. Das Orchester nahm das Publikum mit auf eine Reise ins kindlichm ärchenhafte Nimmerland. Dort versucht der erwachsen gewordene Peter Pan seine Kindheitserinnerungen wiederzugewinnen und so seine Kinder aus den Fängen des Captain Hook zu befreien.

Besonders interessant wegen des einfachen und klaren Themas gestaltete sich "Gulliver's Reisen", ebenfalls komponiert von Bert Appermont. In vier Teilen verfolgt die Melodie Gullivers Begegnung mit den Liliputanern, monströsen Giganten, den Bewohnern der schwebenden Insel "Laputa" und rasant galoppierenden Pferden. Diese inhaltliche Steigerung verdeutlichten besonders Trompeten, Hörner und Posaunen, die das Stück in einem furiosen Finale gipfeln ließen.

Das beim Publikum wohl bekannteste Stück war "Das Dschungelbuch". Tiger Shere Khan jagte das Findelkind Mowgli quer durch den indischen Dschungel. Mitgerissen hat besonders das "Probier's mal mit Gemütlichkeit" von Balu dem Bär. Die kindlich-verspielte Melodien, eingebettet in ein anspruchsvolles Orchesterarrangement bildeten für den ein oder anderen den Höhepunkt des Abends.

Für Liebhaber der klassischen Blasmusik hatten die "Handschuhmacher" die Märsche "Ernst August" sowie "Unter dem Grillenbanner" vorbereitet. Nach intensiver Probenarbeit an den konzertalen Musikstücken bereiteten diese beiden Stücke den Musikern keine Schwierigkeiten und einen Genuss für das zahlreich erschienene Publikum.

Bezirksvorsitzender des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes Robert Strobel durfte an diesem Abend gleich sieben Musiker und Musikerinnen der Handschuhmacherkapelle für ihre Treue zur Blasmusik auszeichnen. Zehnjähriges Jubiläum feierten die Flötistin Annette Auinger sowie Klarinettistin Regina Bolg. Für 15 Jahre Mitgliedschaft wurde Schlagzeuger Daniel Mayer geehrt. Große Anerkennung verdienten sich der ehemalige Dirigent und Klarinettist Rainer Hofmann, wie auch Posaunist Jürgen Hofmann und Tenorhornist Helmut Trampisch für ihr 40 jähriges Engagement. Alle drei Musiker sind zudem langjährige Mitglieder der Vereinsvorstandschaft. Stattliche 60 Jahre aktive Mitgliedschaft zeichnen Saxophonisten José Fabjancic aus, der durch seine lange Musikerkarriere zu einer festen Stütze innerhalb des Vereins und zu einem Vorbild eines jeden Musikers geworden ist.

Herbstkonzert der Handschuhmacherkapelle Burgau
Das traditionelle Herbstkonzert der Handschuhmacher findet am Samstag, den 22. Oktober, erstmalig in der Kapuziner-Halle Burgau statt. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Erster Dirigent Oliver Doneck stellte das Konzert in diesem Jahr unter das Motto: "Große Werke der Weltliteratur".

Alle Musikerinnen und Musiker haben sich intensiv auf diesen Abend vorbereitet, um Ihnen Stücke wie Der Herr der Ringe, Robinson Crusoe oder Gullivers Reisen präsentieren zu können. Bekannt sein dürften jedem auch Melodien aus Das Dschungelbuch oder The Hook aus der Geschichte um Peter Pan. Auch Freunde der Marschmusik werden an diesem Abend auf ihre Kosten kommen.

Ausflug ins Berchtesgadener Land
jk - Die Handschuhmacher Kapelle Burgau unternahm am zweiten September-wochenende einen Vereinsausflug nach Berchtesgaden und Umgebung – lehrreich und erheiternd für jung und alt.

Mit dem voll besetzten Bus starteten die Vereinsmitglieder samt Partner, Freunden und Bekannten am Samstag den 10. September in Richtung Salzburg. Unter strahlendem Himmel führte der ortskundige Dirigent Oliver Doneck die Musikanten zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Nach Ankunft im nahegelegenen Hotel durfte bei einem Musikerausflug ein Standkonzert nicht fehlen und so konnte sich bald eine heitere Schar von Zuhörern an „Dem Land Tirol die Treue“ oder dem „Böhmischen Traum“ erfreuen. In gemütlicher Runde ließ man den Abend ausklingen, denn am Sonntag sollte früh zum Salzbergwerk Berchtesgaden aufgebrochen werden.

Die Führung durch das fast 500 Jahre alte Erlebnisbergwerk erwies sich als äußerst modern und interessant und stellte auf Grund des hohen Spaßfaktors sicherlich für manchen das Highlight des Ausflugs dar. Zum Nachmittagsprogramm zählte eine Schifffahrt auf dem Königssee zum malerischen Wallfahrtsort St. Bartholomä. Das weit bekannte Flügelhorn-Echo auf halber Strecke des Königssees war nicht nur für die Musiker ein unvergessliches Klangerlebnis.

Zwei schöne und sonnige Tage, perfekt organisiert von Vereinsmitglied Monika Schilling. Sie ermöglichte es, dass nach den strengeren Sommermonaten wieder die Zeit für Kameradschaft und Gemeinschaft in den Vordergrund rücken konnte.

Besinnliche Klänge
Adventskonzert 2010 Handschuhmacherkapelle und Kirchenchor Burgau verzaubern ihr Publikum

Burgau Die Musikvereinigung der Handschuhmacher Burgau veranstaltete am Sonntag, den 12.12.2010, zusammen mit dem Burgauer Kirchenchor ein Adventskonzert der besonderen Art.

Stadtpfarrer Martin Finkel eröffnete die Feierlichkeit in der gut gefüllten Stadtpfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“, die „durch ihre atemberaubende Akustik ein besonderes Klangerlebnis bietet, den Musikern aber auch penibel genaue Einsätze und perfekte Spielweisen abverlangt“, so Oliver Doneck, Dirigent der Handschuhmacherkapelle Burgau.

Zu Beginn der Darbietung präsentierte die Kapelle eine abgeänderte Version des klassischen „Macht hoch die Tür“, in dem die bekannten, aber auch neue Melodien klangvoll verbunden sind. Dass die Jugend bei den Handschuhmachern nicht schläft, zeigte im Anschluss ein von Michael Herrles zusammengestelltes Jugendensemble aus Bläsern und Schlagzeug.

Die größte Herausforderung für die Musiker stellte wohl die „Suite aus der Wassermusik“ von Georg Friedrich Händel dar. Dank der barocken Spielweise und schnellen Läufen, konnte jedes Register sein ganzes Können beweisen und das Publikum begeistern. Der Kirchenchor unter der Leitung von Claudia Smalko zeigte sich diesmal von seiner besonders zarten Seite. Das „Tauet ihr Himmel von oben“ und „Öffnet eure Tore“ aus der Deutschen Advent-Messe erklang engelsgleich in der himmlisch hallenden Stadtpfarrkirche und spätestens bei „Heilige Nacht“ hatten die Sängerinnen und Sänger ihre Zuhörer verzaubert.

Besonders die Handschuhmacher staunten im Anschluss, als ihr Dirigent Doneck ein Bass-Solo vom Feinsten darbot und seine F-Tuba mit der Leichtigkeit einer Flöte ähnlich, erklingen ließ. Nachdenkliche Worte hörte man in den vier darauf folgenden Texten zu „Die Winterrose“ von Kurt Gäble, die besonders auf den wertvollen Umgang mit dem uns geschenkten Kind Gottes und die ‚Weihnachtszeit als Konsumzeit‘ hinwiesen. Sie ermahnten aber auch zum festen Zusammenhalt und zur Besinnung auf die wirklichen Weihnachtsfreuden in der uns bevorstehenden Adventszeit.

Einen krönenden Abschluss bildete das allbekannte „Stille Nacht“, das mit Pauken und Trompeten die kommende Weihnachtszeit nur so herbeirief. Ein gelungener Abend in feierlicher Atmosphäre und überzeugenden Darbietungen.

6. Adventskonzert am Sonntag, den 12.12.2010, um 16.00 Uhr in der Burgauer Stadtpfarrkirche
Die Musikvereinigung der Handschuhmacher Burgau e.V. veranstaltet zusammen mit dem Kirchenchor Burgau eine besinnliche Stunde in der Stadtpfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“. Hierfür haben die Dirigenten Claudia Smalko und Oliver Doneck ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt. Passend zum Anlass erklingt klassische Festmusik. Unter anderem „Die Winterrose“ ein Liederzyklus mit Text zur Weihnachtsgeschichte für Blasorchester und Chor, sowie Werke von Georg Friedrich Händel. Lassen Sie sich vom Kirchenchor Burgau und der Musikvereinigung der Handschuhmacher musikalisch auf Weihnachten einstimmen.

Herbstkonzert der Handschuhmacher 2010
Das traditionelle Herbstkonzert der Musikvereinigung der Handschuhmacher findet am Samstag den 6. November 2010, um 20 Uhr, im Albertus-Magnus-Haus statt. Das Konzert steht in diesem Jahr unter dem Motto »Legenden«. Dirigent Oliver Doneck hat dafür ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Die Stücke handeln von der historischen Legende um das Schloss Camelot, sowie seinem mythischen britischen König Artus und um Poplegenden wie Frank Sinatra, James Brown, Liza Minelli und weiteren. Auf ein zahlreiches Kommen freut sich die Musikvereinigung der Handschuhmacher Burgau e.V.

Herbstkonzert 2009

Dirigentenwechsel: Rainer Hofmann (links) übergab nach 19-jähriger „Arbeit am Pult“ den Taktstock offiziell an seinen Nachfolger Oliver Doneck
Einen Dirigentenwechsel nach Maß präsentierte die „Musikvereinigung der Handschuhmacher Burgau“ am vergangenen Samstag innerhalb ihres Herbstkonzertes. Aus den routinierten Händen seines Vorgängers Rainer Hofmann übernahm hier nun ganz offiziell Diplom-Orchestermusiker Oliver Doneck den Taktstock.
Im „Proben- und Musikgeschäft“ der „Handschuhmacher“ ist Doneck allerdings bereits seit Februar tätig, während sich Hofmann aus beruflichen Gründen in das Amt des stellvertretenden Dirigenten zurückgezogen hat. Zudem widmet sich der Burgauer wieder verstärkt dem Klarinettenspiel. Aktiv in Sachen Musik ist Hofmann schon seit 38 Jahren, als Orchesterleiter agierte er mehr als stolze 19 Jahre – ein Zeitraum, in dem der FC Bayern laut Burgaus Vorsitzendem Robert Fischer ganze 14 Trainer verschlissen hat. Der Vorstand zählte mit Jubiläen, Bezirksmusikfest, Wertungsspielen sowie auch Konzerten einige Highlights aus der „Ära Hofmann“ auf, die aus der Vereinsgeschichte gar nicht mehr wegzudenken sind.
Zudem betonte Fischer, dass sein rühriger „Kollege“ für die individuelle Gestaltung von mindestens 17 Musikerhochzeiten verantwortlich zeichnet. Alois Brunhuber, stellvertretender Vorsitzender im Günzburger Bezirk des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes (ASM), dankte dem Vollblutmusiker für dessen großartige Arbeit und nicht zuletzt auch „gelebte Kameradschaft“. Die Burgauer Handschuhmacherkapelle bezeichnete er als „wichtige Stütze im Bezirk“. Oliver Doneck, der „neue Mann am Burgauer Dirigentenpult“, ist studierter Tubist und im Raum Krumbach als Instrumentallehrer tätig. Dass den 36 Musikerinnen und Musikern die Zusammenarbeit mit ihm Spaß macht, wurde von deren Vorsitzendem zum einen lobend betont, zum anderen aber auch anhand der Spielfreude des Orchesters für den Zuschauer ganz offensichtlich.
Unter der Stabführung von Rainer Hoffmann eröffnete man das vielseitige Programm also dynamisch mit dem bekannten „Mars der Medici“, bevor die musikalische Weltreise mit Oliver Doneck am Dirigentenpult nach Skandinavien fortgesetzt wurde. Faule und auch durchaus geschäftige Rentiere, ebenso stille wie dunkle Wälder, zünftige Bauernfeste und vieles mehr traten einem während „Scandinavia“, einer symphonischen Rhapsodie von Alfred Bösendorfer, vor das geistige Auge – und das nicht zuletzt durch die einfühlsamen und gefühlvollen Parts des tiefen Blech-Registers. Flöten, Klarinetten und Oboe erwiesen sich als starke und prägende Instrumentalisten der „heimlichen finnischen Nationalhymne“ „Finlandia“ aus der Feder von Jean Sibelius. Beeindruckt und inspiriert von dem positiven, energiegeladenen Geist der „Mid West“, einer bedeutenden Veranstaltung für Blasmusiker in den USA, komponierte der Deutsche Markus Götz im Jahre 2008 die Ouvertüre „Chicago Festival“, welche von den „Handschuhmachern“ auch ebenso emotionsgeladen und gekonnt zum Vortrag gebracht wurde. Saxofon-Sound vom Feinsten präsentierten Jozé Fabjancic, Andreas Forstner, Annika Mayer, Rainer Müller und Clemens Rottenecker dann innerhalb von Manfred Schneiders ins Ohr gehendem „Saxophone Date“. Jacob de Haans „Oregon“ stellte zweifellos einen weiteren Höhepunkt des Konzertabends dar, indem die Zuhörer hier in die geheimnisvolle Welt der Indianer und Cowboys sowie in das geschäftige Leben und Wirken der Goldgräber und Soldaten-Trupps des Wilden Westens geführt wurden. Das ganz besondere Etwas erhielt diese Interpretation durch gezielte und geschliffene Einsätze des hohen Blech-Registers sowie des Schlagwerker-Teams. Und dass die Burgauer der traditionellen Blasmusik gegenüber absolut nicht abgeneigt sind, bewies unter anderem die überzeugende Aufführung von Peter Schads Polka „Musikantenherz“ und Kurt Gäbles ebenso beliebter wie mitreißender „Laubener Schnellpolka“.

Innerhalb des – wie er hervorhob – „wirklich glänzenden Herbstkonzertes“ ehrte Alois Brunhuber vom ASM zudem den Flötisten Andreas Wagner und den Klarinettisten Tobias Auinger für deren nun bereits zehnjährige Treue zur Blasmusik.




Manfred Schneiders „Saxophone Date“: Saxofon-Sound vom Feinsten präsentierten Jozé Fabjancic, Andreas Forstner, Annika Mayer, Rainer Müller und Clemens Rottenecker.


Ehrung: Alois Brunhuber (links) vom ASM und Burgaus Vorsitzender Robert Fischer (rechts) zeichneten Andreas Wagner (Zweiter von links) und Tobias Auinger (Zweiter von rechts) für deren zehnjährige Treue zur Blasmusik aus.


Handschuhmacher unter neuer musikalischer Leitung

Oliver Doneck mit Susaphon als Musikant
beim Burgauer Faschingsumzug
Der neue Dirigent der Handschuhmacherkapelle heißt Oliver Doneck. Er ist diplomierter Orchestermusiker mit Meisterdiplom und spielt Tuba. Er tritt die Nachfolge von Rainer Hofmann, der 18 Jahre Dirigent der Handschuhmacher war, an. Oliver Doneck freut sich auf die „Arbeit bei den Handschuhmachern: „Es ist schön, in einen Verein zu kommen, und sich fast schon beim ersten „Grüß Gott bei´nand!“ zuhause zu fühlen. Und zur Begrüßung haben mir die Handschuhmacher eigentlich das schönste Geschenk gemacht, das man einem neuen Dirigenten machen kann: „Was wir die letzten 20 Jahre gemacht haben hat uns weit gebracht aber jetzt wird’s Zeit für `was Neues um noch weiter zu kommen!“ Dem sind höchstens noch zwei kurze Aussagen hinzuzufügen, die mich persönlich recht gut treffen: „Music is the universal language of mankind“ und „Sine musica nulla vita“, zu Deutsch etwa: Ein Leben ohne Musik ist keins.“

Es gelang Oliver Doneck bereits in den ersten Proben, alle Musiker auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, der da heißt: Musik ist ein Gesamtkunstwerk.
Die Aussage unserer Musikstücke erklärt Oliver Doneck gerne in Metaphern. Schon bei der ersten gemeinsamen Polka illustrierte er uns die Gemeinsamkeit einer Polka und die eines Schweinebratens. Je nach Restaurant in dem dieser bestellt wird, bekommt man nur „einen Schweinebraten“ oder aber auch etwas für Auge serviert. Auf jedem Teller sollte zumindest der Schweinebraten vorhanden sein - bei unserer Polka ist dies die Melodie, die die Tenorhörner und Flügelhörner zubereiten. Dazu gehören leckere Knödel oder zur Polka eine Begleitung gespielt von den Posaunen und Bässen. Doch zu einem richtigen Augen(Ohren)schmaus wird der Schweinebraten erst dann, wenn er mit Petersilie dekoriert wird. In unserem Fall sind das die Einwürfe der Flöten und Klarinetten die das Musikstück zum klingen bringen.

Sein Debüt als Dirigent gab Oliver Doneck am 01.Mai 2009 beim Frühschoppen im Biergarten beim Lammkeller in Burgau.

Oliver Doneck bei der Probenarbeit